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Das sind unsere Mentoren:
Grit Heinig

 

Grit Heinig betreut die TechTeens an der 20. Oberschule. Zu sagen, man kann programmieren, das ist schon echt was Großes, denn es ist nicht einfach, meint sie im Interview. Ihr Ziel ist, dass der eine oder andere in fünf Jahren sagt „Ich weiß, wie man in einem Team arbeitet…“ und gleichzeitig „…das habe ich bei den TechTeens gelernt.“. Denn dann, so Grit Heinig, haben wir etwas mit dem Projekt bewegt!

Kannst Du uns erzählen, was Deine Motivation war, als Mentorin zu starten?

Zum einen habe ich immer total gern mit Kindern zu tun gehabt, die allerdings meist jünger waren. Zum anderen ist es für mich auch eine Herausforderung, bei der ich das Gefühl habe: das passt. Ich komme aus einer Lehrerfamilie und habe diesen Beruf eigentlich nie in Erwägung gezogen. Als Mentorin kann ich mich in dieser Richtung nun auch engagieren.

 

Du bist mit Deinen Mentoren-Kollegen an der 20. Oberschule. Welche Gedanken hattest Du vor dem ersten Tag an der Schule?

Man hat sich vorher überlegt, „wie war das so für mich damals in der Schule“. Und es ist ja auch so, dass das weit weg von dem ist, was man selbst erlebt hat. An viele Dinge kann man sich auch gar nicht mehr erinnern. Man steht da vor den Jugendlichen denkt sich „war das bei dir damals auch alles so?“.
Ich hatte übelsten Respekt vor dem ersten Tag an der Schule. Aber es verlief alles reibungslos. Was mir als Mentorin bewusst geworden ist, ist, dass man so eine schöne Mischung aus Lehrer-, Mama und Kumpelsein hat. Das rundet alles ab. Man ist in einer ganz anderen Position als beispielsweise die Lehrer, die die ganze Zeit vor Ort sind.

 

Wie würdest Du Eure TechTeens beschreiben?

Die Klasse ist relativ ruhig. Man muss immer alle im Blick haben: Es gibt Jugendliche, die sehr ehrgeizig sind und immer gefordert werden wollen. Es gibt aber auch einige, die sehr zurückhaltend sind, aber wenn man sie fragt, sehr viel Wissen und Energie in sich haben.

 

Die Initiative TechTeens soll den Jugendlichen ihre Chancen aufzeigen. Welche Möglichkeiten siehst Du bei den TechTeens für die Jugendlichen?

Mit dem Projekt haben die Schüler die Chance zu zeigen, was in ihnen steckt. Das habe ich erst neulich gemerkt, als wir die Stunde hatten, wo die ersten Farben und Formen programmiert werden konnten und die Teens so interessiert bei der Sache waren, dass sie die Pause durchgearbeitet haben und alle super emsig dabei waren. Das war bei mir ein Highlight, bei dem ich für mich gedacht habe: Das will ich jetzt auch können! Das ist so cool. Da kann man auch selbst noch was lernen!

Die Digitalisierung wird immer wichtiger. Bei uns gibt es Jugendliche, die den Laptop privat nicht nutzen, weil sie zu Hause kein Internet haben. Ich dachte immer, das ist normal, aber es gibt auch ein anderes normal und das dürfen wir auch nicht vergessen.

 

Seit vielen Jahren arbeitest Du bei COMPAREX. Was genau machst Du beim Unternehmen?

Ich bin im Business Development Management bzw. Global Partner Sales. Ich würde es so beschreiben, dass ich die Zwischenstelle zwischen dem Hersteller und der COMPAREX bin. Ich kenne alle Programme, auch der Hersteller und auch die Abläufe der COMPAREX und versuche zu agieren und zu übersetzen und die Länder zu unterstützen.

 

Jetzt interessiert uns natürlich auch, welches Projekt Eure TechTeens an der Schule umsetzen wollen…

In unserer Klasse war es so, dass komplett alle Teens gesagt haben, sie wollen programmieren lernen. Mittlerweile hat jeder seine Aufgabe gefunden – einschließlich der Mentoren. Wir haben es so gemacht, dass sich die Jugendlichen – nachdem alle die Basis für die Programmierung gelernt haben – in die Gruppe Programmierung und Design einteilen konnten. Gemeinsam arbeiten diese Teams nun an der Realisierung. Es wird ein Spiel werden und die Konkretisierung läuft gerade. Da steckt viel Organisation dahinter. Parallel muss auch auf die Teens geachtet werden: Wer sollte mehr gefordert, wer muss einmal wachgerüttelt werden oder wo muss man unterstützen.

 

Wir haben gehört, dass es bei Euch in der Stunde den „Magic Moment“ gibt. Was hat es damit auf sich?

Das sind 10 min am Anfang der Stunde. Hier kann jeder, ob Mentor oder Teen diese Zeit für sich nutzen und irgendetwas vorstellen. Das kann zum Projekt, aber auch zur Schule oder zu seinem Privatleben gehören, was er möchte. Das wurde ganz gut angenommen. Wir hatten z.B. schon Zaubertricks die gezeigt wurden oder sportliche Erfolgserlebnisse, die erzählt wurden oder einer der Mentoren hat einmal ein cooles Matheprogramm vorgestellt.

 

Jetzt nach 6 Monaten TechTeens - was denkst Du, was die Jugendlichen nach diesem Jahr mitnehmen werden?

Ich hoffe, dass wir unser Projekt zum Abschluss führen. Ich denke auch, dass die Schüler dieses Ergebnis brauchen. Man merkt, wenn die Schüler etwas selber machen und dann das Ergebnis sehen, das auch funktioniert und sie sagen können „das kommt von mir“ - dann sehen sie „das kann ich“. Zu sagen „ich kann programmieren“ und wenn die Jugendlichen das so behaupten können, ist das schon echt was Großes, denn es ist nicht einfach. Und vielleicht sagt der eine oder andere in 5 Jahren „ich weiß, wie man in einem Team arbeitet“ und „das habe ich bei den TechTeens gelernt“.