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Das sind unsere Mentoren:
Marie Uhlig


Für Marie Uhlig war es gleich klar, dass sie als Mentorin bei den TechTeens mitmachen möchte: „Wir leisten hier einen wichtigen Beitrag dazu, die Kinder auf das Berufsleben vorzubereiten. Wir zeigen ihnen, wie man gemeinsam im Team arbeitet und welche Tools man nutzen kann.“
Aber auch die Aussicht auf eine Amerika-Reise für die Jugendlichen findet sie toll, denn dort hat Marie zehn Jahre gelebt. Seit drei Jahren arbeitet sie bei COMPAREX.

Du bist Mentorin. Warum hast Du Dich dafür entschieden?

Als das Angebot kam, fand ich es total interessant. Ich freue mich immer, etwas zu machen, das man der Community zurückgeben kann. Der soziale Gedanke ist für mich wichtig. Die Jugendlichen stehen bei der TechTeens-Initiative im Vordergrund. Wenn man nur einen von ihnen unterstützen kann, einen guten Weg einzuschlagen, um sich positiv zu entwickeln, dann ist es das auf alle Fälle wert.


Hast Du vorher schon einmal mit Jugendlichen gearbeitet?

Nein, mit Jugendlichen in dem Alter nicht. Aber ich war viele Jahre Nanny in Amerika. Dorthin zu reisen, war immer mein Traum. Und so bin ich nach dem Abi für ein Jahr als Au-pair nach North Carolina gegangen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich noch ein weiteres Jahr verlängert habe. Dann habe ich dort ein Studium in Business Administration mit Konzentration auf Marketing begonnen und nebenbei als Nanny und dann in einer Bank gearbeitet. Daraus sind dann insgesamt zehn Jahre Amerika geworden.


Ihr seid insgesamt neun Mentoren an Eurer Schule Georg-Schwarz-Straße. Wie ist die Zusammenarbeit mit Deinen Kollegen?

Super angenehm. Ich bin sehr dankbar, dass wir uns echt gut verstehen und gut gefunden haben. Bei den ersten Meetings habe ich noch gedacht, oh, wie können wir so viele verschiedene Charaktere unter einen Hut bringen, aber inzwischen sind wir ein sehr gut eingespieltes Team. Wir verstehen uns wirklich sehr gut und es zählt jede Meinung, also wir hören jeden an. Das finde ich sehr wichtig, weil wir alle ganz verschieden sind.


Was war für Dich als Mentorin bisher schwierig?

Dass es am Ende mehr geworden ist, als wir erahnt haben. Das lag aber daran, dass durch die verschiedenen Charaktere und Herangehensweisen viele verschiedene Meinungen aufeinandergeprallt sind. Und das innerhalb des Projektes auf einen Nenner zu bringen und zu sagen „OK. Das ist das Ziel und so sollten wir herangehen“, war gar nicht so einfach. Und das verbraucht auch viel mehr Zeit. Jetzt ist es aber tatsächlich so, dass ich mich immer wieder freue, wenn unsere Gruppe ein neues Meeting hat.


Wie sind die Jugendlichen an Eurer Schule?

Sie sind schon sehr erwachsen, haben sehr viele gute Ideen, denken viel um die Ecke, was man gar nicht erwartet hätte. Ich bin positiv überrascht, wie sehr sie sich einbringen und wie viel Bock sie auf das Projekt haben.


Was macht Ihr aktuell in Eurer Gruppe?

Nach den ersten Wochen Einführung und der Findung der Projektidee, gibt es eine Grundschulung für HTML, denn unsere Gruppe will eine Webseite gestalten. Parallel wollen wir Ideen sammeln, wie die Webseite aussehen muss und was sie können soll. Wir wollen eine Plattform entwickeln, die Tutoren innerhalb der Schule sucht, um sich gegenseitig zu unterstützen. Es ist als Hilfe gedacht, wenn man Probleme in einzelnen Fächern hat oder Unterstützung für die Klausurvorbereitung benötigt. Dazu braucht man aber viel Vorbereitung, so muss an der Schule erst einmal nachgefragt werden, wer kann denn eigentlich in welchem Fach helfen und das muss zusammengetragen werden. Da wartet noch einiges an Arbeit auf uns!
Wir haben dazu Rollen vergeben: Es gibt einen Projektleiter und einen stellv. Projektleiter. Die Jugendlichen haben sich nach ihren jeweiligen Fähigkeiten eingeteilt. Organisiert werden die Aufgaben im Microsoft Planner und mit Kanban verteilt.


Würdest Du Dich rückblickend noch einmal als Mentorin melden?

Ich würde auf alle Fälle und unbedingt noch einmal mitmachen. Es macht so viel Spaß und die Zusammengehörigkeit, die man mit den anderen Mentoren entwickelt, ist einfach toll. Wir lernen verschiedene Abteilungen und auch die Arbeitswelt der anderen Kollegen besser kennen. Sich untereinander besser kennen zu lernen und auch zu zeigen, was man macht und was man kann, das ist absolut toll und trägt zum Verständnis untereinander bei.


Was ist Dein Wunsch, was am Ende des Projektes bleiben soll?

Die Jugendlichen bekommen in der Kürze eines Schuljahres so viele Informationen mit, sei es der Umgang mit den Tools von O365, die Arbeit mit Laptops, eine HTML-Schulung oder Projektmanagement. Ich finde am Ende ist das Wichtigste das Selbst-machen. Und die Erfahrung, dass sie im Nachhinein sagen können: Ich kann selbstständig eine einfache Webseite erstellen, denn ich weiß wie es geht.
Ich wünsche mir, dass die Kids ein „learning“ mitnehmen. Man sieht jetzt schon, dass sie Freude daran haben und ich hoffe, dass sie am Ende sagen „das war richtig cool“ oder „das würde ich auf alle Fälle wieder machen“. Ich wünsche mir für die Kids, dass sie gut vorbereitet sind auf die Arbeitswelt, die danach kommt. Und sich vielleicht ein paar entscheiden, in die IT zu gehen…