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Das sind unsere Mentoren:
Matthias Zscherp

 

Schon vor fast 30 Jahren hat Matthias Zscherp die digitale Welt für sich entdeckt: Mit 14 brachte er sich alles rund um das Thema Programmieren selbst bei. Dass die TechTeens fast im gleichen Alter wie er damals sind, war für Matthias der Grund, als Mentor bei der Initiative zu starten: „Ich habe mir gedacht, das Alter passt, da habe ich auch angefangen. Vielleicht kann ich mitmachen und dabei helfen, bei dem einen oder anderen einen Grundstein zu legen.“

Matthias, wie hast Du von den TechTeens erfahren?

Ich war auf unserer COMPAREX-Einführungsveranstaltung, die das Projekt vorgestellt hat und wo Freiwillige für die TechTeens gesucht wurden. Ehrlich gesagt, war ich nicht sofort begeistert, aber neugierig. Ich fand es spannend, hatte aber auch meine Zweifel. Ich habe darüber nachgedacht und beschlossen, die Zweifel sollten nicht verhindern, einfach mitzumachen, mit zu erfahren und auch mitzugestalten. Kurze Zeit darauf, habe ich dann die Mail verschickt: „Ich bin dabei!“


Was hat Dich besonders an der Initiative gereizt?

Ich programmiere seit ich 14 Jahre alt bin und habe mir alles autodidaktisch beigebracht – aus Internetforen, Büchern, Fachzeitschriften oder anderen Quellen. Ich würde bei den Jugendlichen gern das Interesse wecken und einen Schubs geben, sich mit dem Thema zu beschäftigen.


Wie ist es denn dann bei Dir weiter gegangen?

Das Programmieren war für mich eigentlich von Anfang an ein Hobby. Ich habe dann auch etwas ganz anderes studiert: Ich bin in die Mineralogie gegangen und habe lange Zeit den Plan gehabt, mich der Forschung zu widmen und an der Universität zu bleiben. Es hat sich aber herausgestellt, dass das nicht wirklich was für mich ist. Und so kam die Idee zu versuchen, mit meinem Hobby Programmieren auch Geld zu verdienen.


Und so bist Du nun schon wie lange bei COMPAREX?

Im Mai 2000 habe ich begonnen, d.h. bald 20 Jahre!


Wie würdest Du Deine Arbeit beschreiben?

Wie erkläre ich das am besten. Man kann es ein bisschen am Namen erkennen, was sich dahinter versteckt – ich bin Softwarearchitekt. Also ich arbeite so ein wenig wie ein Architekt. Ich lege zusammen mit unseren Entwicklern Strukturen fest und sage, wie eine Lösung aussehen soll, worauf man achten muss, welche Kosten wir damit produzieren und was man noch an weiteren Rahmenbedingungen beachten muss. So z.B., wie schnell eine Antwort für den Nutzer vorliegen soll, wie schön soll sich eine Benutzung anfühlen usw. Wir legen also verschiedene Faktoren fest, um die Gesamterfahrung zu steuern. Und da nutze ich meine langjährige Erfahrung, um Möglichkeiten auszuwählen. Denn: Es gibt nicht nur die eine Lösung, sondern einen ganzen Pool an Optionen, jede mit individuellen Vor- und Nachteilen. Und das passende muss ausgewählt werden.


Welche Projektidee plant Ihr an Eurer Schule umzusetzen?

Das Konzept haben wir mit den Jugendlichen zusammen erarbeitet. Wir haben eine konkrete Vorstellung und daran arbeiten wir in Gruppen. Da gibt es eine Gruppe, die sich eher mit Grafik und Logos, eine die sich mit Texten beschäftigt und wir haben eine Gruppe, die programmiert. Es wird bei uns ein Spiel werden – ein Dönerspiel. Das ist aus der Ideenfindung mit unseren Schülern herausgekommen.


Du hast ja auch eine besondere Verbindung zu der Frege-Schule…

Ja, das ist meine frühere Grundschule gewesen – hier war ich von der 1. bis zur 8. Klasse Schüler. Das war für mich eine Überraschung, denn ich wusste ja vorher nicht, welche Schulen mitmachen würden. Das erste Betreten der Schule war schon merkwürdig. Auf der einen Seite vertraut und auf der anderen Seite so völlig fremd, weil die Dimensionen sich verschoben haben, ich war damals ja eine ganze Ecke kleiner als jetzt. Es ist cool, gerade dieser Schule wieder etwas zurück zu geben.


Wie sind die Schüler so drauf bei Euch?

Ganz normale Teenager auf der einen Seite und man merkt deutlich, dass sie wirklich wollen. Die freuen sich, wenn man etwas erklärt. Wir müssen sie auch ganz schön fordern und da muss man schauen, dass keiner abgehängt wird. Das ist manchmal ein Spagat.


Wie ist die Zusammenarbeit mit deinen Mentorenkollegen?

Sehr gut und spannend. Ich habe alte Kollegen wieder getroffen, habe z.B. mit Heiko früher lange zusammengearbeitet und natürlich auch komplett neue kennengelernt. Ich glaube, wir passen insgesamt ganz gut zusammen. Aus meiner Abteilung machen viele engagierte Kollegen in anderen Schulen als Mentoren mit.


Hättest Du in dem Alter bei den TechTeens mitgemacht?

Wenn es damals so ein Projekt an der Schule gegeben hätte, hätte ich mich sicherlich gemeldet.