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Das sind unsere Mentoren:
Daniel Herzog


Daniel Herzog ist ein begeisterter Mentor: „Ich hoffe, wir können die Schulen durch unsere Initiative unterstützen und das Wissen, das man selbst erarbeitet hat, an die Jugendlichen weitergeben.“ Dazu „geht man auch gern einmal die Extra-Meile“, meint Daniel überzeugt. Denn: „Man bekommt ja auf jeden Fall Dankbarkeit zurück!“.

Was machst Du bei SoftwareONE?

Ich bin Softwareentwickler und seit Februar 2018 dabei. Also noch gar nicht so lange.


Wie bist Du ein TechTeens-Mentor geworden?

Das war eigentlich ganz einfach: Ich habe die Informationsmail dazu gelesen und habe mir gleich gedacht „Das ist was für mich!“. Auf der ersten Veranstaltung zum Thema konnte ich auch gleich meine Gruppe kennenlernen und war dann ganz schnell ein Mentor.


Vor welchen Herausforderungen stand Eure Gruppe an der Oberschule Georg-Schwarz-Straße?

Das Projekt hat sich nach der anfänglichen Ideenfindungsphase richtig auf den Weg gemacht. Wir haben von Anfang an einen agilen Ansatz verfolgt.
Die Schüler haben uns sofort gezeigt, dass sie einen roten Faden brauchen und Struktur. Dass sie andere Bedürfnisse und Erfahrungen haben als wir Erwachsenen. Darauf musste wir uns als Mentoren einstellen. Und wir durften lernen, wie kurz 90 Minuten eigentlich sind.


Welche Idee setzt ihr an Eurer Schule um?

Man kann unser Projekt unter der Überschrift „Schüler helfen Schülern“ zusammenfassen. Das ist die Überschrift, die die Schüler so gewählt haben. Die Jugendlichen wollten einen Support für Schüler anbieten, um sich gegenseitig in diversen Unterrichtsfächern zu unterstützen. Dann war der nächste Schritt, wie so ein Produkt aussehen sollte, also wie man das in die Tat umsetzen könnte: Die Jugendlichen wollten, dass es eine Chatfunktion gibt, man sollte Sachen posten und darauf reagieren können. Wir haben es dann so gemacht, dass wir geschaut haben, was es schon auf dem Markt gibt und welche bestehenden Lösungen wir für uns ausbauen können. Und so sind wir zu unserer Forensoftware gekommen.


Wie haben sich Eure TechTeens eingeteilt?

Es war klar, dass nicht alle programmieren wollen. Und so gibt es eine Gruppe, die die Inhalte vorbereitet. Außerdem haben wir noch unsere Programmierer. Hier freue ich mich besonders, dass wir zwei Mädchen gewinnen konnten, die da auch super dabei sind.


Gab es denn Vorkenntnisse im Programmieren?

Nicht wirklich. Hier mussten wir ein Fundament schaffen. Also haben wir erst einmal eine HTML-Schulung angeboten, die ungefähr 6 Unterrichtseinheiten umfasste. Da ging es darum, wie sieht das Grundgerüst im HTML aus, wie sind die Seiten strukturell aufgebaut und dann haben wir auch CSS und sogar kurz JavaScript mit eingebunden.


Was hat Dich beeindruckt?

Wir haben schon einige sehr pfiffige Jugendliche dabei. Zum Beispiel in unserer Programmiergruppe, die ich ja auch betreue, gibt es wirklich sehr kreative Jugendliche, die sehr beeindruckend sind. Dabei kann man sagen, dass unsere TechTeens sehr entspannt sind. Es ist eine tolle Gruppe, bei uns gibt es auch keine sogenannten Störenfriede. Es sind sehr respektvolle Schüler, besonders auch gegenüber uns Mentoren.


Was würdest Du Dir wünschen, was die Jugendlichen nach einem Jahr TechTeens mitnehmen?

Themen wie Softskills finde ich wichtig, oder das Wissen, das zur Realisierung eines Projektes dazugehört und der sensible Umgang mit den eigenen Daten. Und dass Sachen, die sie beim Projekt gelernt haben, behalten werden: So zum Beispiel aus unserem HTML-Grundlagenkurs. Ich würde mir wünschen, dass irgendwann, wenn sie später wieder in der einen oder anderen Weise damit in Kontakt kommen, sagen, „das kenne ich, das habe ich schon einmal gemacht, das kann ich einschätzen und ich weiß, wie das aufgebaut ist“. Das wäre die Bestätigung unserer Arbeit, die Bestätigung, dass wir etwas mitgegeben konnten.


Würdest Du noch einmal mitmachen?

Ich wäre der Erste, der sich dafür einschreiben würde. Ich bin meinen Vorgesetzten sehr dankbar, dass sie mir die Freiheit geben, hier am Projekt mitzumachen. Ich arbeite auch mit tollen Mentorenkollegen zusammen, die ganz klar strukturiert die Sachen anpacken und durchziehen. Das ist sehr hilfreich für unsere Gruppe.