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Das sind unsere Mentoren:
Franziska Müller


Franziska Müller ist eine der motivierten Mentoren an der Christian-Gottlob-Frege-Oberschule. „Mir ist es besonders wichtig, den Teens immer mit einem offenen Ohr zu begegnen. Man kann bei den TechTeens sehr viel lernen, vor allem Soft Skills wie Teamwork und Menschlichkeit“, sagt sie und erzählt uns von ihrer TechTeens-Vision.

Hallo Franzi, wie lange arbeitest du bereits bei SoftwareONE und welchen Ausbildungsweg bist du gegangen?

Im September werden es bereits vier Jahre, die ich bereits bei SoftwareONE arbeite. Ursprünglich habe ich etwas ganz anderes gelernt: Sport- und Fitnesskauffrau, und danach habe ich BWL studiert. Mir war die Arbeit mit Menschen immer sehr wichtig und ich glaube, das zählt auch zu meinen Stärken. Bei den TechTeens kann ich mich besonders mit dem zwischenmenschlichen Bereich identifizieren.


Warum bist du TechTeens-Mentorin geworden und was sind deine Aufgaben?

Zum einen sehe ich das Projekt als persönliche Herausforderung, da ich vorher noch nie mit Kindern oder Jugendlichen gearbeitet habe und schauen wollte, ob das überhaupt etwas für mich ist. Außerdem finde ich es enorm wichtig, auch Schülern den Zugang zu Digitalem zu ermöglichen und vor allem, ihnen ein offenes Ohr zu bieten. Das Programmieren liegt mir nicht, deshalb wollte ich vor allem mit Menschlichkeit punkten.
In unserer Gruppe bin ich vorrangig im Grafik-Team tätig und versuche, den Teens Grundlagenkenntnisse in dem Bereich an die Hand zu geben.


Welches Projekt entwickelt ihr an eurer Schule?

Wir erstellen ein Spiel, das heißt „Galaxy Döner“. Es geht dabei um einen Außerirdischen, der auf die Erde kommt und einen Dönerladen eröffnet. Dieser kann während des Spiels zu einem ganzen Döner-Imperium wachsen. Ich finde es sehr witzig, was sich die Teens da alles haben einfallen lassen.


Wie war dein erster Tag als Mentorin?

Ganz aufregend! Ich war sehr nervös, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Es war sehr spannend, vor einer so großen Gruppe von Jugendlichen zu sprechen. Wir Mentoren waren alle sehr beeindruckt von der Aufmerksamkeit und Motivation der Schüler. Als wir den ersten Tag hinter uns hatten, haben wir alle gesagt: „Wow, das wird ein tolles Jahr!“


Bist du bei deiner Mitarbeit bei den TechTeens auch auf Herausforderungen gestoßen?

Ja. Zum Beispiel gibt es Programme, bei denen die Schüler viel mehr wissen als ich und bei denen ich mich dann erst belesen muss. Außerdem gibt es auch private Sachen: Der ein oder andere hat Probleme im Elternhaus. Damit kann ich manchmal im ersten Moment nicht so richtig umgehen und überlege, was ich darauf antworten soll. Man lernt dabei aber auch, dass man niemals jemanden aufgrund seiner Herkunft verurteilen oder gar in Schubladen stecken darf.


Hättest du als Jugendliche bei den TechTeens mitgemacht?

Vielleicht, wenn ich mich getraut hätte. Ich glaube nicht, dass ich mit 15 Jahren den Mut gehabt hätte, beispielsweise an der großen USA-Reise teilzunehmen. Da bewundere ich die Jugendlichen, die sich das trauen und sehr motiviert Bewerbungen dafür schreiben. Ein Junge ist in unserer Gruppe auch dabei, der mit seinen Eltern schon öfter in den USA war und meinte, er lässt den anderen den Vortritt. Das finde ich auch super, wie die Jugendlichen untereinander Loyalität und Charakterstärke zeigen.


Möchtest du den Teens noch etwas mit auf den Weg geben?

Nicht unbedingt den Schülern, die gerade teilnehmen, aber vielleicht zukünftigen Teens: Falls ihr die Möglichkeit habt, an einem solchen Projekt teilzunehmen, nutzt diese einmalige Chance! Ich glaube, da kann sich jeder etwas für seine persönliche Entwicklung mitnehmen, auch wenn man nicht gerade das Programmieren lernen möchte. Das Projekt TechTeens bietet die großartige Möglichkeit, Jugendlichen bei der Orientierung in einer digitalen Welt zu helfen. Natürlich können auch die Kontakte zu SoftwareONE, zu den Mentoren und anderen den Jugendlichen in Zukunft helfen.